„Gebrannt, wo das Korn wächst“ ist kein Werbespruch, sondern eine Ortsangabe. Die Felder, auf denen der Brennereiweizen steht, beginnen dort, wo das Dorf aufhört.
Ameln, Gemeinde Titz
Ameln ist ein Ort in der Gemeinde Titz im nördlichen Kreis Düren. Ein Dorf, wie es viele gibt in dieser Gegend: Höfe, eine Hauptstraße, Felder ringsum. Genau die Art von Ort, an dem eine Genossenschaftsbrennerei entsteht, weil die Landwirte einander kennen.
Die Jülicher Börde
Die Landschaft rund um Ameln gehört zur Bördelandschaft — jenen Lössböden, die zu den fruchtbarsten Ackerflächen Deutschlands zählen. Wer hier fährt, sieht bis zum Horizont bestelltes Land, kaum Hänge, kaum Wald: Ackerbauland, wie es im Buche steht.
Für eine Getreidebrennerei ist das die denkbar beste Nachbarschaft. Der Weizen muss nicht weit reisen.
Im Städtedreieck
So ländlich Ameln wirkt, so zentral liegt es: im Dreieck zwischen Köln, Düsseldorf und Aachen. Über die A44 oder die A61 ist die Gegend schnell und unkompliziert zu erreichen — für viele Menschen im Rheinland ist der Weg kürzer, als der Blick auf die Karte vermuten lässt.
Was Herkunft hier bedeutet
Regionalität ist ein strapaziertes Wort. In diesem Fall meint es schlicht: Das Korn wächst in Sichtweite, gebrannt wird im Ort, und die Menschen, die die Flaschen kaufen, wohnen meist im selben Landkreis. Was 1901 als Genossenschaft heimischer Bauern begann, lebt heute als handwerkliche Spezialität weiter.
Anschrift
Amelner Getreidebrand
Andreas Dering
Hauptstraße 4
52445 Titz / Ameln
Vor Ort kaufen
In mehreren Hofläden, Getränkemärkten und Bäckereien der Umgebung stehen unsere Flaschen im Regal.